Forschung & Entwicklung weltweit
Forschung und Entwicklung für die Patienten
Baxter ist eines der innovativsten Unternehmen seiner Branche – das zeigen die zahlreichen Neuentwicklungen, mit denen das Unternehmen Geschichte geschrieben hat. Diese reichen von der ersten industriell hergestellten intravenösen Infusionslösung (1931) und der ersten industriell gefertigten künstlichen Niere (1956) über das erste rekombinant erzeugte Gerinnungsfaktorenkonzentrat für Hämophilie (1992) bis hin zum ersten auf Zellkultur hergestellten Impfstoff gegen die pandemische Influenza (2009) und saisonale Grippe (2010).
Derzeit wird unter anderem an der Erforschung des Einsatzes adulter Stammzellen zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen sowie am Einsatz intravenöser Immunglobuline als mögliche Behandlung von Alzheimer-Patienten gearbeitet.
Interdisziplinäre Forschung als Wettbewerbsvorteil
Baxter verfügt über eine breit gefächerte Erfahrung in verschiedensten Technologien und bündelt dieses Wissen für die Entwicklung und Herstellung von Pharmazeutika, Medizinprodukten und –geräten. Neue therapeutische Bereiche, die eine Verknüpfung von Pharmakologie, Biotechnologie und Gerätetechnik darstellen – wie die regenerative Medizin – eröffnen völlig neue Wege bei der Behandlung von Erkrankungen.
Die zunehmende Verflechtung von wissenschaftlichen Disziplinen und Technologien soll die Sicherheit und Wirksamkeit von bestehenden Therapien erhöhen und deren Anwendung für Patienten und Ärzte vereinfachen. Die Lebensqualität chronisch Kranker soll verbessert werden, indem man z. B. vermehrt Therapie zu Hause ermöglicht.
Forschung und Investition in die Zukunft
Innovation ist der Schlüssel für unseren Unternehmenserfolg – heute und in der Zukunft. Dementsprechend steigen unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung stetig:
- 2011 hat Baxter 946 Millionen US-Dollar in F&E investiert.
- In der Forschung sind bei Baxter weltweit rund 2.300 Mitarbeiter beschäftigt.
- Baxter ergänzt eigene F&E-Aktivitäten durch die Akquisition extern entwickelter Technologieplattformen und durch enge Forschungskooperationen mit führenden Instituten und Universitäten.
Technische Kernkompetenzen
Sechs technische Kernkompetenzen stellen die Basis für Innovationen, Weiterentwicklungen unserer Produkte oder Optimierung der Herstellprozesse bei Baxter dar.
Biologische Substanzen
Die Expertise von Baxter in der Fraktionierung und Verarbeitung von Blutplasma bildet die Grundlage vieler moderner Biotherapeutika. Unsere Pionierarbeit hat zahlreiche Therapien erst ermöglicht, darunter die Behandlung von Hämophilie. Baxter befasst sich außerdem mit innovativen Projekten im Bereich Biotherapeutika, Impfstoffe und regenerative Medizin.
Systeme zur Verabreichung von Arzneimitteln
Baxters Expertise in diesem Bereich reicht von gebrauchsfertigen Infusionslösungen und Sets zur Arzneimittelaufbereitung über das Verfüllen von Injektionslösungen in Spritzen und Ampullen bis hin zu modernen Formulierungstechniken für Arzneimittel.
Hardware/Software-Entwicklung
Viele Therapien, bei denen das Unternehmen jahrelang Pionierarbeit geleistet hat – darunter die Verabreichung von Infusions- und Dialyselösungen – erfordern den Einsatz eines Gerätes zur kontrollierten Verabreichung von Flüssigkeiten. Um eine einfache, sichere und erfolgreiche Bedienung sicherzustellen, bezieht Baxter beim Design dieser Geräte auch menschliche Faktoren ein, etwa die Art und Weise, wie Klinikpersonal oder Patienten damit umgehen.
Medizinische Kunststoffe
Baxter revolutionierte 1939 mit der Einführung des ersten flexiblen Kunststoffbehälters das Verfahren der Blutentnahme und ebnete den Weg für die moderne Blutkomponenten-Therapie. Heute sind medizinische Kunststoffe wesentlicher Bestandteil vieler Produktlinien von Baxter.
Infusionslösungen
Als Hersteller der weltweit ersten kommerziellen Infusionslösungen wendet Baxter seine Expertise in der Formulierung, Produktion und Reinigung von Infusionslösungen an, um eine Vielzahl unterschiedlicher Therapien zu entwickeln.
Sterilisation
Baxter wendet eine Vielzahl von Sterilisationstechniken an, um den speziellen Anforderungen und Merkmalen seiner Produkte gerecht zu werden. Dazu gehört die Verwendung von Dampf, Hitze, Ethylenoxid, Gamma- oder Elektronenstrahlen, um das fertige Produkt zu sterilisieren. Außerdem verfügt Baxter über eine patentierte Technologie zur industriellen Produktion unter aseptischen Bedingungen.

